Jeder muss mit anpacken! – Von der Idee zum Bienenprojekt und Schöpfungspreis

Zu Beginn des Jahres 2019 hatte unser Kollege Herr Nierich, ein erfahrener Zimmermann im handwerklichen Bereich, die Idee, ein Bienenhotel zu bauen. Zuvor waren wir, die Kinder und Jugendlichen, durch diverse Berichte und Veröffentlichungen in der lokalen Presse und anderen Medien auf die weltweite Gefährdung wildlebender Insekten und besonders der heimischen Bienen und ihrer Lebensräume aufmerksam geworden. Schnell war klar, welche dramatischen Folgen das Aussterben der fleißigen Tierchen für die Erde und die gesamte Schöpfung haben würde. Aber wenn jeder mit anpackt und in seinem Umfeld Sorge dafür trägt, dass sich Insekten und Kleintiere wohlfühlen, ist schon viel gewonnen. Jeder muss mit anpacken! Kleine Schritte führen auch zum Ziel.

Im Rahmen des AWT-Unterrichts und der Arbeitsgemeinschaft „Bienenhotel“ recherchierten wir, welchen Beitrag unsere Einrichtung für das wichtige Vorhaben „Schutz der heimischen Wildbienen“ in unserer Heimat Mecklenburg-Vorpommern leisten kann. Über Medien und das Bundesamt für Naturschutz informierten sich die Kinder und Jugendlichen, wie das Projekt „Bienenhotel“ umzusetzen wäre. Bei den Recherchen wurde uns allen erst bewusst, wie viele verschiedene Wildbienenarten es gibt: ca. 560!

Gesagt – getan: Der Bau des Bienenhotels erfolgte im Verlauf des letzten Schuljahres unter der Anleitung der professionellen handwerklichen Fachkräfte mit kommunalen Mitteln und der Unterstützung des Landesimkerverbandes. Das Bienenhotel befindet sich auf unserem Gelände in der Flensburger Straße 22 im Schweriner Stadtteil Lankow und ist inzwischen gut bevölkert!

Als nun der 1.Schöpfungspreis des Erzbistums Hamburg 2020 ausgelobt wurde, haben sich die Kinder und Jugendlichen gemeinsam mit den Mitarbeitern entschieden, den Bienen ein Hotel mit Vollpension anzubieten: Eine Bienenweide muss her!  Unsere Einrichtung ist umgeben von einer Rasenfläche, die wir zu diesem Zwecke umgestalten werden, indem wir heimische Bienenfutterpflanzen ansiedeln. So würden die Bienen in direkter Umgebung ihrer Schlupfplätze Pollen und Nektar finden. Zusätzlich werden Pflanzen wie frühblühende Beerensträucher, Schneeball, Hortensie, Sommerflieder und verschiedene Wildkräuter das Areal schmücken sowie auch den Kindern und Jugendlichen zugutekommen.

Aus dem Engagement für die Wildbienen hat sich ein weiteres eigenständiges Projekt entwickelt. Wir werden in der unmittelbaren Umgebung des Bienenhotels eine Benjeshecke errichten. Eine Benjeshecke entsteht, indem Pfähle versetzt in zwei Reihen in den Boden getrieben werden. In den entstandenen Zwischenraum wird Grünschnitt gegeben, der ansonsten als Abfall in der Stadt entsorgt werden müsste. In dieser sogenannten Totholzhecke finden heimische Insekten und Vögel sowie Kleintiere wie Igel, Frösche und Eidechsen Unterschlupf und Nahrung. Durch natürliche Prozesse siedeln sich im Laufe der Zeit Pflanzen an, die die Hecke allmählich begrünen. Unsere Benjeshecke wird einen Beitrag zum Schutz der heimischen Arten leisten und unser Gelände auf natürliche Weise verschönern. Wir Kinder und Jugendlichen und auch die Anwohner im Stadtteil haben Gelegenheit, die Tiere in ihrem Lebensraum zu beobachten. So wird ihr Verständnis für den Naturschutz weiter geprägt.

Diese Projektidee begeisterte die Fachjury, die den Schöpfungspreis vergab. Der doppelte Aspekt, sich für die Natur zu engagieren und durch Unterricht und Projekte den eigenen Bildungsweg voranzutreiben, war Grund, dass Weihbischof Horst Eberlein im Rahmen einer Hl. Messe im Mariendom zu Hamburg am 14.09.2020 den mit 1500 Euro dotierten Ersten Preis an die Kinder und Jugendlichen der Schulwerkstatt „fit for life“ vergab. Stolz nahm ihn Frau Funk, die sozialpädagogische Leiterin der Einrichtung, den Preis entgegen.

Jan Luca Wagenknecht und Lennart Schulz mit Anja Geschwendtas

Jeder muss mit anpacken! – Von der Idee zum Bienenprojekt und Schöpfungspreis

Zu Beginn des Jahres 2019 hatte unser Kollege Herr Nierich, ein erfahrener Zimmermann im handwerklichen Bereich, die Idee, ein Bienenhotel zu bauen. Zuvor waren wir, die Kinder und Jugendlichen, durch diverse Berichte und Veröffentlichungen in der lokalen Presse und anderen Medien auf die weltweite Gefährdung wildlebender Insekten und besonders der heimischen Bienen und ihrer Lebensräume aufmerksam geworden. Schnell war klar, welche dramatischen Folgen das Aussterben der fleißigen Tierchen für die Erde und die gesamte Schöpfung haben würde. Aber wenn jeder mit anpackt und in seinem Umfeld Sorge dafür trägt, dass sich Insekten und Kleintiere wohlfühlen, ist schon viel gewonnen. Jeder muss mit anpacken! Kleine Schritte führen auch zum Ziel.

Im Rahmen des AWT-Unterrichts und der Arbeitsgemeinschaft „Bienenhotel“ recherchierten wir, welchen Beitrag unsere Einrichtung für das wichtige Vorhaben „Schutz der heimischen Wildbienen“ in unserer Heimat Mecklenburg-Vorpommern leisten kann. Über Medien und das Bundesamt für Naturschutz informierten sich die Kinder und Jugendlichen, wie das Projekt „Bienenhotel“ umzusetzen wäre. Bei den Recherchen wurde uns allen erst bewusst, wie viele verschiedene Wildbienenarten es gibt: ca. 560!

Gesagt – getan: Der Bau des Bienenhotels erfolgte im Verlauf des letzten Schuljahres unter der Anleitung der professionellen handwerklichen Fachkräfte mit kommunalen Mitteln und der Unterstützung des Landesimkerverbandes. Das Bienenhotel befindet sich auf unserem Gelände in der Flensburger Straße 22 im Schweriner Stadtteil Lankow und ist inzwischen gut bevölkert!

Als nun der 1.Schöpfungspreis des Erzbistums Hamburg 2020 ausgelobt wurde, haben sich die Kinder und Jugendlichen gemeinsam mit den Mitarbeitern entschieden, den Bienen ein Hotel mit Vollpension anzubieten: Eine Bienenweide muss her!  Unsere Einrichtung ist umgeben von einer Rasenfläche, die wir zu diesem Zwecke umgestalten werden, indem wir heimische Bienenfutterpflanzen ansiedeln. So würden die Bienen in direkter Umgebung ihrer Schlupfplätze Pollen und Nektar finden. Zusätzlich werden Pflanzen wie frühblühende Beerensträucher, Schneeball, Hortensie, Sommerflieder und verschiedene Wildkräuter das Areal schmücken sowie auch den Kindern und Jugendlichen zugutekommen.

Aus dem Engagement für die Wildbienen hat sich ein weiteres eigenständiges Projekt entwickelt. Wir werden in der unmittelbaren Umgebung des Bienenhotels eine Benjeshecke errichten. Eine Benjeshecke entsteht, indem Pfähle versetzt in zwei Reihen in den Boden getrieben werden. In den entstandenen Zwischenraum wird Grünschnitt gegeben, der ansonsten als Abfall in der Stadt entsorgt werden müsste. In dieser sogenannten Totholzhecke finden heimische Insekten und Vögel sowie Kleintiere wie Igel, Frösche und Eidechsen Unterschlupf und Nahrung. Durch natürliche Prozesse siedeln sich im Laufe der Zeit Pflanzen an, die die Hecke allmählich begrünen. Unsere Benjeshecke wird einen Beitrag zum Schutz der heimischen Arten leisten und unser Gelände auf natürliche Weise verschönern. Wir Kinder und Jugendlichen und auch die Anwohner im Stadtteil haben Gelegenheit, die Tiere in ihrem Lebensraum zu beobachten. So wird ihr Verständnis für den Naturschutz weiter geprägt.

Diese Projektidee begeisterte die Fachjury, die den Schöpfungspreis vergab. Der doppelte Aspekt, sich für die Natur zu engagieren und durch Unterricht und Projekte den eigenen Bildungsweg voranzutreiben, war Grund, dass Weihbischof Horst Eberlein im Rahmen einer Hl. Messe im Mariendom zu Hamburg am 14.09.2020 den mit 1500 Euro dotierten Ersten Preis an die Kinder und Jugendlichen der Schulwerkstatt „fit for life“ vergab. Stolz nahm ihn Frau Funk, die sozialpädagogische Leiterin der Einrichtung, den Preis entgegen.

Jan Luca Wagenknecht und Lennart Schulz mit Anja Geschwendtas

Foto: Sebastian Nierich, Leiter der Bienen – AG im Jahre 2019

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