Grenzerfahrung – 8. Jahrgang

Bei dem Projekt „Grenzerfahrung“, wurden Schüler im Zeitraum von 2-4 Stunden, in eine Zelle eingeschlossen. Man hatte kein Handy, keine Uhr, keinen Schmuck oder ähnliche Sachen zur Beschäftigung in der Zelle, da die Häftlinge solche Gegenstände auch nicht haben. Das heißt, dass man ohne irgendwelche Sachen / Wertgegenstände in einem leeren Raum isoliert wird. Dabei konnte man viel beobachten; einige Schüler haben die komplette Zeit durchgeschlafen, einige haben gesungen oder gepfiffen, es haben welche die Fliesen an der Wand gezählt, es sind welche vom Bett auf und ab gesprungen und es haben welche versucht, durchs Klopfen an der Wand, zu kommunizieren. Das zeigt, dass viele versucht haben, ihre Zeit irgendwie sinnvoll zu nutzen. Und man muss daran denken, wie es dann wäre, für mehrere Jahre eingesperrt zu sein. Viele haben gesagt, dass sie sehr viel Zeit zum Nachdenken hatten, aber auch gleichzeitig kein Zeitgefühl.

Viel Zeit zum Nachdenken hatte auch Frank, den wir am 07.03.2019 kennenlernen durften. An dem Tag war nicht nur die Auswertung sondern Frank hat uns seine Lebensgeschichte erzählt. Frank war 20 Jahre im Gefängnis. Er hatte eine schwere und traumatische Kindheit. Aber wie er selbst sagt, entschuldigt das nicht seine Taten. Er hat uns erzählt, wie sein Vater mit ihm umging, wie er nie Kind sein durfte, wie er Alkoholiker geworden ist, wie er einen Menschen verprügelt hatte, wo es dann zum Tode führte, wie er erst zum Schluss zur Besinnung gekommen ist und nun sein eigenes Tattoostudio hat und vieles mehr.

Sein Traum war es frei zu sein. Er ist stolz auf sich selber, wie er jetzt lebt aber nicht auf seine Taten. Dieser schwere Weg hat ihn zu dem gemacht, der er jetzt ist und er meint, dass er lieber durch einen anderen Weg so geworden wäre, aber er kann es nicht ändern und das akzeptiert er.

Frank ist einer der weisesten Menschen, die ich je kennenlernen durfte und er und seine Geschichte werde ich nie vergessen.

Diese Projekt soll einigen Jugendlichen zeigen, wie es ist, im Gefängnis zu sein und ich hoffe, dass es einigen die Augen öffnet.

Theaterbesuch Klasse 7b

Am Dienstag, 22.01.2019, besuchte die Klasse 7b eine Theatervorstellung des Stücks „35 Kilo Hoffnung“ von Anna Gavalda in einer Bühnenfassung von Petra Wüllenweber im alten E-Werk am Pfaffenteich in Schwerin. Die Deutschlehrerin der Klasse, Frau Bremer, hatte sich für ein Kartenkontingent beworben und so kamen die Schülerinnen und Schüler kostenfrei in den Genuß der Theatervorstellung.

Inhaltlich geht es um Davy, ein 13-jähriges Mädchen, dass die 6. Klasse ihrer Schule besucht aber überhaupt keine Lust mehr auf Schule hat. Sie hat ein großes Talent für praktisches Arbeiten mit den Händen und möchte viel lieber anpacken. Im Laufe des Theaterstücks schafft sie es, sich durchzubeißen und ihren Zielen ein Stück näher zu kommen.

Diese Erfahrung war für unsere Schülerinnen und Schüler augenscheinlich spannend und hoffentlich auch inspirierend.

Der Trägerverbund WeLAN wird 10 Jahre und sammelt Spenden für das Tierheim Warnitz

Im Rahmen des 10-jährigen Gründungsjubiläums hat der Trägerverbund WeLAN im November 2018 eine Spendenaktion für das Tierheim Warnitz ins Leben gerufen. Sämtliche Einrichtungen der Kinder-und Jugendhilfe (Jugendhaus Lankow der Caritas, Westclub One) sowie Schulen (Regionale Schule Werner-von-Siemens und Grundschule Lankow) haben sich unter Federführung der dortigen Sozialarbeiter an der großartigen Aktion beteiligt. Viele Kinder und Jugendliche brachten Futter, Spielzeug, Decken und vieles andere mehr mit. So konnten in feierlicher Atmosphäre die gesammelten Spenden an Frau Dittberner, der Leiterin des Tierheims Warnitz, übergeben werden. Die Freude darüber war riesig. Gerne sind auch Gäste im Tierheim Warnitz willkommen, die mit den Hunden „gassi gehen“ wollen. Von Montag bis Freitag ist dazu in der Zeit von 14-16 Uhr die Gelegenheit. Ich möchte an dieser Stelle allen Beteiligten ganz herzlich danken!

Constanze Luther (Schulsozialarbeiterin)

 

Die Maßnahme Nr. ESF/14SM-C13_0008/18 „Schulsozialarbeit “ wird aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds und aus Mitteln der Landeshauptstadt Schwerin gefördert.eu_sozialfonds

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Weihnachtsprojekt Klasse 6

Am Freitag, den 14.12.2018 fuhren die 6. Klassen ins Theater und sahen das Stück „Zauberer der Smaragdenstadt“ an. In dem Stück geht es um Ellie, ein Mädchen, das von einer Hexe in ein magisches Land entführt wird. Sie trifft dort viele Freunde, den strohdummen Scheuch, dessen größter Wunsch es ist, ein Gehirn zu besitzen, den gefühlvollen Holzfäller, mit dem Begehren ein Herz zu besitzen und den feigen Löwen, der Mut braucht. Zusammen erleben sie viele Abenteuer. Das Stück hat uns gut gefallen, weil es sehr spannend und lustig war. Spannend war vor allem das Ende, weil man nicht wusste, ob die benannten Wünsche erfüllt werden oder nicht. Lustig fanden wir die Kostüme und viele andere Szenen. Insgesamt war es eine sehr schöne Geschichte, so dass sich der Theaterbesuch gelohnt hat.

Weihnachtsprojekt Klasse 7

Die siebten Klassen teilten sich am 21.12.2018, dem letzten Schultag vor Weihnachten, auf. Interessierte Schülerinnnen und Schüler besuchten mit ihren Lehrern das Theaterstück „Zauberer der Smaragdenstadt“. Alle anderen ließen das Kalenderjahr mit ihren begleitenden Lehrern im Kino ausklingen und genossen bei Popcorn und Erfrischungsgetränken den Zeichentrickfilm „Spiderman“.